Was tun wenn Lightroom sich nach einem Systemabsturz nicht starten läßt?
Gepostet von Markus Nölker am Jul 21, 2011 in Kamera & Foto | 3 Kommentare
Mir ist eben mein Windows System komplett eingefroren und es half nur noch ein Kaltstart, um wieder Leben in das System zu bekommen. Nach dem Neustart wollte jedoch Lightroom meinen Katalog nicht mehr öffnen mit der Behauptung, der Katalog wäre noch geöffnet und ich möge die andere Lightroom Instanz schließen. Dies war natürlich nicht der Fall aber wie überzeuge ich Lightroom jetzt davon, dass der Katalog sich nicht in Benutzung befindet?
Eigentlich ganz einfach. Im Ordner, in dem sich der Lightroom Katalog befindet, liegt jetzt auch eine Datei Namens “Katalogname”.lrcat.lock. Diese Datei zeigt Lightroom an das sich der Katalog noch in Benutzung befindet. Einfach die Datei löschen und schon sollte man Lightroom starten können. Da nicht sichergestellt ist, dass der Katalog wären des Systemabsturz, keinen Schaden genommen hat, sollte dieser als erstes einer Katalog-Optimierung überzogen werden. Einfach auf “Datei -> Katalog optimieren” klicken und der Katalog wird überprüft und optimiert. Evtl. sind auch einige Vorschaubilder nicht mehr in Ordnung, dies sollte Lightroom beim Aufruf der Bilder jedoch selber erkennen und die Vorschaubilder dann neu generieren.
MehrFlip Camcorder ultraHD reagiert nicht mehr! Totalausfall?
Gepostet von Markus Nölker am Mai 23, 2011 in Kamera & Foto | 1 Kommentar
Auf dem Dell CAP in Frankfurt habe ich einen Flip Camcorder ultraHD geschenkt bekommen, der gestern scheinbar seinen Dienst einstellte. Nachdem ich die Videos auf meinem PC geladen habe, reagierte der Camcorder nicht mehr. Er ließ sich weder aufladen noch irgendwie einschalten oder dergleichen. Totalausfall? Folgender Workaround löste das Problem:
1. Den Akku aus dem Flip Camcorder entfernen.
2. Den Flip Camcorder an einen PC anschließen und warten, bis er als Laufwerk verfügbar ist.
3. Den Flip Camcorder sicher entfernen (Taskleiste: “Hardware sicher entfernen”)
4. Den Akku wieder einsetzen.
5. Der Flip Camcorder lässt sich wieder einschalten.
Problem gelöst !
LensHero | Jetzt finden Sie das richtige Objektiv
Gepostet von Markus Nölker am Jan 31, 2011 in Kamera & Foto | Keine Kommentare
Schluss mit der Sucherei, welches das richtige Objektiv für meine Kamera ist. Auf der Website LensHero ist die richtige Wahl schnell gefunden. Einfach sein Kamera-Model aussuchen, das Budget bestimmen und was man fotografieren möchte und schon schlägt ein LensHero eine geeignete Objektivauswahl vor.
MehrAngepasstes Kameraprofil in Lightroom und Camera RAW
Gepostet von Markus Nölker am Nov 1, 2010 in Kamera & Foto | 15 Kommentare
Endlich passen die Farben im Lightroom. Lange Zeit habe ich mich ein wenig über die Entwicklungseinstellungen im Adobe Lightroom bzw. Adobe Camera RAW geärgert. Die Farben wurden nie so richtig farbecht wiedergegeben. Hier hat Nikon mit View NX und Capture NX die Nase vorn, da sie ihr eigenes RAW Format natürlich auch am besten kennen. Dieses war auch der Grund, dass ich lange nur die Programmen von Nikon genutzt habe und Lightroom immer ein wenig stiefmütterlich behandelt habe. Mit der Anschaffung der Nikon D300s habe ich dies geändert. Michel Mayerle hat in seinem Blog “Camera RAW und Lightroom: In 60 Sekunden zum Kameraprofil” Filme veröffentlicht, wie man ein solches Kamera-Profil erstellt und in Lightroom bzw. Camera RAW verwendet. Da ich im Netz für meine Nikons keine passenden Kamera-Profile gefunden habe, lag die Anschaffung einer ColorChecker Farbkarte und somit das selber erstellen eines Kamera-Profils recht nah. Zur Zeit arbeite ich mit 2 Kamera-Profilen und unterscheide zwischen einem Profil mit Tageslicht und einem mit Blitzlicht. Wer auch eine Nikon D300s oder Nikon D90 besitzt, kann sich die Profile gerne downloaden und ausprobieren.
Hier ein paar Beispielbilder von meiner Nikon D300s, die ich aus Lightroom einmal mit dem Kamera-Profil “Adobe Standard” und einmal mit dem erstellen Kamera-Profil der “D300s Daylight” expotiert habe (Zum vergrößern einfach auf ein Foto klicken).
Das linke Porträt ist mit dem Profil “Adobe Standard” entwickelt, das rechte mit dem erstellten “D300s Daylight”. Bei dem Wasserhäuschen ist das obere mit “Adobe Standard” entwickelt und das untere mit “D300s Daylight”.
Alle Bilder sind sogenannte OOC Bilder (Our of Cam) und im Lightroom nur entwickelt, nicht aber bearbeitet worden.
Ganz klar sieht man einen Unterschied in den grün und rot/orange Tönen; insgesamt sind die Farben stimmiger und farbechter.
Meine Kamersprofile für Nikon D90 und Nikon D300s können Sie hier downloaden:
Nikon D300S Daylight
Nikon D300S Flashlight
Nikon D700 Flashlight
Nikon D90 Daylight
Nikon D90 Flashlight
Olympus E-P2 Daylight
Die Dateien einfach in folgendem Pfad entpacken:
Bei Windows Vista und Windows 7:
C:\Users\<USERNAME>\AppData\Roaming\Adobe\CameraRaw\CameraProfiles
bei Windows 2000 und XP:
C:\Dokumente und Einstellungen\<USERNAME>\Application Data\Adobe\CameraRaw\CameraProfiles
bei MAC OS X:
/Benutzer/<USERNAME>/Library/Application Support/Adobe/Cameraprofiles
Viel Spaß beim Ausprobieren; über ein Feedback würde ich mich freuen.
UPDATE 08.08.2010:
Da ich jetzt im Besitz einer Olympus PEN E-P2 bin habe ich für die Kamera auch ein angepasstes Kameraprofil erstellt. Download siehe oben.
Update 01.11.2010:
Jetzt habe ich auch endlich das fehlenden D90 Daylight Profil nachgereicht.
Update 24.02.2011:
Beim Schwangerschaft-Fotoshooting letzten Dienstag mit Michael Austermeier (Fotoseminare Paderborn) im Fotostudio Pixelkult haben wir einige Fotos mit Michaels D700 gemacht und ich hab die Chance genutzt und ein Farbprofil dafür zu erstellen. Ist also mit Studioblitzanlagen erstellt worden.
Akt für Studioeinsteiger
Gepostet von Markus Nölker am Okt 24, 2010 in Fotogalerie, Kamera & Foto | Keine Kommentare
Natürlich möchte ich Euch die heute entstandenen Fotos in dem Workshop Akt für Studioeinsteiger nicht vorenthalten. Mit dem Model Jolina M. und dem Workshopleiter Michael Austermeier hat der Tag nicht nur richtig Spaß gemacht, ich habe auch gut was gelernt.
MehrAnsmann ENERGY XC 3000 – Das Kraftwerk für meine Akkus!
Gepostet von Markus Nölker am Sep 28, 2010 in Kamera & Foto | Keine Kommentare
Letzte Woche habe ich mir das Akkuladegerät ENERGY XC 3000 von Ansmann gegönnt, da ich immer wieder Ärger mit defekten Akkus habe. In der Vergangenheit haben meine Akkus, Mignon-Größe (AA), immer nur ein paar Monate gehalten. Mit Glück hielten sie mal ein Jahr. Aus diesem Grund bin ich vor einigen Monaten auf Sanyo Eneloop umgestiegen und richtig begeistert, wie wenig die sich in 2 bis 3 Monaten entladen (länger hab ich die Akkus nie ungenutzt bei mir liegen gelassen). Um die Eneloop jetzt ein wenig „zu kontrollieren“ und diese nicht wieder in einem Jahr austauschen zu müssen bin ich auf die Suche nach einem geeigneten Ladegerät gegangen. Die Wahl fiel auf das Ansmann ENERGY XC 3000. Ein wenig überrascht war ich von der Größe. Das Ladegerät ist schon sehr mächtig. Neu für mich war auch, dass man die Bedienungsanleitung von einem Ladegerät lesen muss…. Männer lesen doch keine Bedienungsanleitung oder?
Nach gut einer Woche Erfahrung mit dem Ladegerät hier eine kurze Zusammenfassung:
Positiv:
- Der Funktionsumfang. Laden – Entladen – Akku-Test und Ladezyklen
- Ich habe mit den Ladezyklen einige defekten Akkus reanimieren können
- Jeder Akkuschacht kann einzelne angesteuert werden
- Erkennt selbstständig defekte Akkus und zeigt diese an
Negativ:
- Die Lüfter sind nicht gerade geräuscharm
- Das Ladegerät hat keinen Schalter. Man muss also bei nicht Benutzung den Netzstecker ziehen
- Bei Ladezyklen zeigt das Gerät nicht an, in welchem Zyklus es sich befindet
Fazit: Das ist schon mächtig viel Geld für ein Ladegerät, lässt aber kaum Wünsche offen. Wenn jetzt dadurch die Akkus noch ein wenig länger halten kann ich nur sagen, dass dies eine lohnende Investition war. Nichts ist schlimmer als ein Akku der dann leer ist, wenn man ihn braucht.
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